Von den Träumen in die Wüste
 
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 Sundancer, Fire and an endless hope

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Vianney
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BeitragThema: Sundancer, Fire and an endless hope   Mi Nov 16, 2011 5:52 pm

SUNDANCER ;; FIRE AND AN ENDLESS HOPE



Die Jagd hat begonnen!
Die arabischen Pferde gelten als die zähesten ihrer Art. Der Art der Pferde. Pferde gibt es schon seit tausenden Jahren, doch der Araber gilt als der edelste Vertreter. Sie wurden geboren für ein Leben in der Wüste. Einst lebten sie dort in Harmonie und vollkommmenen Einklang mit den Nomadenvölkern. Doch diese Zeiten sind längst vorbei und wohl nur noch in Bilderbüchern, oder alten Legenden und Geschichten vorzufinden. Das Bild der arabischen Pferde hat sich längst geändert und schon lange sidn sie nicht mehr so frei, wie sie einst waren.
Es heißt, das Pferd sei neben dem Hund der treusete Gefährte des Menschen. Stellt sich also die Frage, warum man diese Tiere dennoch quält, versucht ihren Willen zu brechen und ihre wundersame Art dadurch nahezu zerstört. Das Pferd ist ein sensibles Wesen, der Araber allen voran.

Diese Geschichte spielt nicht in unseren Gebieten. Sie spielt in eienr gegend in der es kaum Grünes gibt, nur den warmen, gelbbarunen Ton des Sandes und die unerträgliche Hitze der Sonne. Hier, weit draußen in der Wüste und fernab jeglicher Zivilisation leben sie. Die arabischen Pferde. Wild, frei und ungezähmt, so wie man sie einst vorfand. Die Menschen haben sie fast vollkommen ausgerottet aus der Wüste und ihre Zahl der in Freiheit lebenden Araber ist beträchtlich gesunken, sodass es einem fast Angst udn Bange werden könnte, würden die Statistiken, die geheim gehalten werden an die Öffentlichkeit gelangen und der weiten Welt zeigen, dass der Araber zwar populär im Reitsport ist, jedoch in seinem natürlichem Lebensraum kaum noch vorzufinden.
Aber es gibt Hoffnung inmitten dieses kläglichen Daseins, all dieser Fakten. Einige wenige Araber haben noch den uneingeschränkten Willen und das ungebrochene Temperament, um den Menschen entgegenzutreten und für das Leben in Freiheit zu kämpfen.

Allen voran ein fuchsfarbener Hengst. Schon einmal hat eine Araberherde versucht die Menschen zu bewzingen. Sharal und Badrya ihre Heerführer. Doch sie verschwanden, ebenso plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Vielleicht ist diese Geschichte eine nennenswerte und legendäre, um sie irgendwann einmal den Kindern dieser Welt zu erzählen.
>Geh voran du Fuchs, und zeige ihnen den Weg in die Gerechtigkeit und den Enklang mit den Menschen. Du wirst treue Gefährten finden und das Leben zahlreicher Araber verändern. Ihr alle habt eine Bestimmung, wenn ihr euer Schicksal nur selbst in die hand nehmt.<
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Innocencio
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mi Nov 16, 2011 6:22 pm

>Gib deinen Glauben niemals aus, sondern lasse dich von ihm durch die dunklen Tunnel leiten<



Der Tag hätte nich schlimmer beginnen können. Nachdem er es am Tag zuvor nicht geschafft hatte rechzeitig einen Unterschlupf für die Nacht zu finden, war er am Morgen auf freiem Sande aufgewacht. Ohne jeglichen Schutz, dabei war am Abend zuvor neben ihm noch eine Sanddüne gelegen. Wie hatte er nur so dumm sein können und sich einfach dorthin platzieren können, hatte er doch gewusst, dass die Düne am nächsten Morgend fort sein würd eund er keienrlei Orientierung mehr haben würde. Der Fuchshengst seuftzte schwer. Ein Gutes gab es ja an der ganzen Sache: Schlimmer konnte es kaum werden.

Beinahe ziellos tappte Innocencio durch die Wüste Saldana, in der er geboren worden war und die schon so viel Blut und Krieg gesehen hatte, dass es ein Wunder war, dass sie nicht in Tränen ausbrach. Aber Saldane weinte nicht. Niemals. Sie war wie eine unerschrockene Kriegerin. Sie zog in jede Schlacht, wohlwissend, dass es ihre letzte sein könnte, ohne jegliche Scheu und Angst. Dafür mochte Innocencio seine Heimat. Sie war wild und verwegen und niemand hatte es geschafft sie zu bezwingen und würde es auch niemals schaffen. So wie ihn. Ihn konnten sie auch nicht bezwingen. Dass hatte er sich damals geschworen. Damals als alles noch schöner war und die Menschen noch nciht soweit in seine Heimat eingedrungen waren. Nun verging kaum ein tag, an dem er einmal keien Normaden sah. Zwar stellten diese meistens keine sonderlich große Gefahr für die arabischen Pferde dar, doch es gab genügend Vorfälle in denen sich geldgierige Zweibeiner als Normaden verkleidet hatten um Jagd auf Araber zu machen udn sie teuer auf dem Schwarzmarkt zu verscherbeln. Innocencio lebte nun schon lange genug hier draußen, um zu wissen welche Gefahren dieses Leben mit sich brachte. Aber er war fest entschlossen diesen Menschen den kampf anzusagen. Vianney hatte ihn heimgesucht, er wollte, dass er sich aufraffte und endlich mit anderen Pferden in den Kampf zog. Und schließlich besuchte ein Gott einen nicht tagtäglich.

Es gab doch immer wieder Lichtblicke. Zwar wusste der schöne Fuchs mit der feinen Blesse nicht, wie lange er nun schon gelaufen war, doch plötzlich taten sich vor ihm zwei große, wundersame Palmen auf, hinter deren Blättern sich nichts anderes als eine klare, kühle Oase verbarg. Innocencio seuftzte erleichtert auf. Der Tag konnte tatsächlich nur noch besser werden. Zumal er diese Oase kannte. Kamak, nannten die arabischen Pferde sie und seit Lebzeiten war sie ein wichtiger Bestandteil, der Welt der Araber. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen trat der Hengst ein, dessen Fell staubig, von der langen Reise war.
Ein See offenbahrte sich ihm in voller Schönheit und die Sonne ließ ihr Licht darauf tanzen. Für einen Moment hielt er inne, dieser Moment war nahezu magisch.
Dann setzte er sich wieder in Gang udn nahm einige kräftige Schlucke aus dem klaren See, ehe er vollkommen in das Wasser glitt und sich eine Abkühlung verschaffte. Das kühle Nass auf seinem Fell war angenehm, nach der Hitze des Tages. Er schwamm einige Runden, dann kam er triefnass wieder aus dem Wasser, schüttelte sich und begann seelenruhig im Schatten der Palmen zu grasen.

oO( Die Welt könnte perfekt sein. Hätte ich noch etwas Gesellschaft!)Oo


________________________
[allein in der Wüste | denkt an Vianney | orientierungslos | findet die Oase Kamak | schwimmt | grast]

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Zingal
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mi Nov 16, 2011 11:02 pm

Der Fuchs trabte erhobenen Hauptes durch die Wüste. Der Sand wirbelte mit jedem seiner erhabenen Schritte auf, und er wusste das sie da waren. Sie verfolgten ihn schon eine ganze weile, wollten ihn fangen und bändigen. Aber was sie nicht wussten war, dieser Hengst war gerade im Begriff mit ihnen zu spielen. Er führte sie seit Tagen im Kreis. Diese Menschen hatten aber auch kein bisschen an Orientierung. Ohne ihre Pferde wären sie längs aus der Wüste verschwunden. Aus dieser Wüste die Saldana genannt wurde. Das verstand der Hengst sowieso nicht. Wieso gab man einer Wüste einen Namen. Genauso wie dieser angebliche Gott. Schon oft hörte er von Pferden die angeblich Visionen oder etwas in der Art von ihm bekamen. Er gehörte nicht dazu. Es war ihm auch egal. Wie so vieles seit diesem Tag.

Plötzlich hörte er hinter sich ein lautes gejole wie es nur die Zweibeiner konnten. Sie griffen also tatsächlich an. Zingal verlängerte seinen Trab und ging dann über in einen Galopp. Die Menschen kammen schon über eine Sandnüne geprescht, hetzten ihre überanstrengten Pferde bis zur Erschöpfung. Vorne weg eine weiße Stute, hüpsch anzusehen doch ohne Leben in den Augen. Zingal verlängerte nun auhc seine Galoppsprünge bis er in einen Renngalopp davon jagte. Diese Pferde hatten keine Chance ihn einzuohlen geschweige den an ihm dran zu bleiben. Immer leiser wurden die Rufe der Menschen. Immer schneller flog er über den Boden, mit nur einem Ziel. Seine Rache zu bekommen. Die Rache für seine eigenen Taten. Er schüttelte seinen Kopf so das die rote Mähne noch mehr im Wind tanzte. So langsam veränderte sich die Landschaft, als würde der Wind wollen das er Frei war. Er verwehte die Hufspuren so schnell wie sie entstanden. Dieser Wind verleitete den Hengst dazu langsamer zu werden. Wieder in den Trab zu fallen und die Augen zu schließen. Er ging nun blind durch Saldana. Seine momentane Heimat. Die Gedanken des Hengstes schweiften ab. Sie wanderten zu seine Schwester, zu ihrem Lachen mit dem sie ihn immerwieder aufgeheitert hatte. Zu ihrer Schönheit die ihres gleichen suchte. Zu ihrer warmen, fröhlichen und hellen Stimme welche sogar das bösartigste Pferd zu bändigen vermochte. Jedes bis auf eines, oder waren es doch zwei? Zingal konnte es nicht sagen. Er hatte Akimi, seine wundervolle kleine Akimi getötet und das ohne mit der Wimper zu zucken. Aber das konnte man wiederum anders sehen. Als habe er unter einer Hypnose gestanden, nicht mit eigenen Willen gehandelt. Wenn das so war, stellte ihn dann dieser Rappe unter seine Kontrolle. Er war das Ziel von ihm. Zingal Abatz Jahim würde erst Frieden finden wenn sein toter Körper vor seinen Hufen lag.

Langsam der Fuchs seine Augen wieder und blickte in die endlose Weite der Wüste. Hier irgendwo war er. Aber konnte man ihn allein finden? Die warscheinlichkeit war verschwindend gering. Eine Herde gab es hier draußen nicht, zumindest keine ihm bekannte. Würde er sich eine anschließen so wäre er gebunden. Müsste die Augen auf jeden haben, egal ob Fohlen oder Veteran. Zingal vertraute niemanden. Er würde keine Nacht ruhe finden. War es das wirklich wert? Als wolle der Wind ihm wieder helfen wehte er den leichten Geruch von Wasser zu ihm. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern setzte er seinen Weg dorthin fort. Wie lange es dauern würde konnte nichts und niemand sagen nur das dort der Grund für ein längeres Leben war. Immer stärker wurde der Geruch, und langsam konnte er Palmen erkennen. Diese Palmen gehörten zu einer Oase. Diese Oase war keine unbekannte. Kamak wurde sie hier allgemein genannt. Die Geschichte dazu hatte er schon lange vergessen, wie so vieles. Aber nicht nur Wasser und Gras war dort zu finden, nein, auch ein anderes Pferd. Ein Fuchs, wohl ebenso einsam wie Zingal selbst. Falls man ihn einsam nennen konnte. Wollte er wirklich einen Artgenossen treffen? Nun er musste wohl.

In eleganten und erhaben Trab überwandte er die letzten Meter und stand bald darauf vor der Quelle des Lebens. Er senkte seinen Kopf und begann das kühlende und lebendsgeister erweckende Wasser zu trinken. Den Fuchs welcher nicht weit graste schenkte er keinen Blick, und doch beobachtete er jede noch so kleine Bewegung. Vielleicht konnte man es Talent nenenn, vielleicht aber auch eine Gabe. Jedoch war es dem Hengst gleich, er stillte seinen Drust und stieg im Anschluss ganz hinein. Keine konnte leugnen das dieses Gefühl nicht angenehm war, die ungnädige Hitze der Sonne lies das kleine Bad nurnoch angenehmer werden. So nass wie er nun war tatt Zingal Abath Jahim wieder aus dem Wasser. Jetzt begutachtete er den grasenden Hengst zum ersten mal genauer. Er machte keinen aggressiven Eindruck und doch suchte Zaj den Abstand. Er schritt zu einer gut bewachsenen Stelle an der er begann seinen Hunger zu stillen.


[läuft durch Wüste | wird verfolgt | findet Kamak | entdeckt Innocencio | trinkt | frisst]


Zuletzt von Zingal am Sa Dez 03, 2011 2:18 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Innocencio
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Fr Nov 18, 2011 7:18 pm

>And I set fire to the rain!<


Angenehm kühl schmeckte das Gras, welches hier in der heiligen Oase wuchs.
Innocencio ließ es sich genüsslich auf der Zunge zergehen, während er den leisen Geräuschen lauschte, die hier in der Oase herrschten. Die sanften Töne der wneigen Vögel, die hier hausten, wobei es ihm ein Rätsel war, dass hier mitten in der Wüste, selbst wenn es ein grüner Fleck war, so war er doch nciht sehr groß, überhaupt solcherlei Wesen existierten. Ab und an war ein leises Zischeln irgendeienr Schlange zu hören, die sich unter den Palmen und den dichten Blättern der niedrigen Büsche verbarg.

Auf einmal drehte der Wind und brachte ihm einen weiteren Geruch eines fremden Wesens entgegen. Der schöne Fuchs hob kauend den edlen Kopf udn sah sich mit wachsam gespitzten Ohren um. Erst nach eienr Weile erkannte er den neuen Besucher der Oase. Es war ebenfalls ein Fuchs. Dass es ein Araber war, der hierher kam war wohl keine Frage. Mit schiefgelegtem Kopf und neugierigem Blick sah Innocencio ihn an. Der Fremde schien ihm etwas eigenartig. Irgendwie so unnahbar und unerreichbar. Die Neugierde die in dem Araberhengst schlummerte gewann immer mehr die Oberhand, sodass er vollkommen aufhörte zu grasen und sich auch keien Mühe mehr gab, diese zu verbergen.
Irgendwann schließlich durchbrach Innocencio dieses unbeteiligte gegenseitige Beobachten und nahm sich ein Herz, indem er zu dem anderen hinüberging, de rnun ebenfalls an dem grünen Gras rupfte.

oO(Soll noch mal eienr sagen, an diesem gottverlassenen Ort in dieser Wüste gibt es keine Pferde mehr!)Oo

Der Fuchs mit der feinen, schmalen Blesse sah den anderen, etwas dunkleren Fuchs mit breiterer Blesse, auffordernd an, doch dieser machte vorerst schier keienrlei Anstalten ihm in geringster Weise zu würdigen, also sprach der Hellere ihn direkt an.

"Sei gegrüßt Fremder! Mein Name ist Innocencio und ich bin auf der Suche nach einigen Pferden, die gewillt sind sich mir anzuschließen , um diesen gottverdammten, elendigen Wesen von Menschen den Krieg zu erklären. Mein Anliegen an dich wäre daher nur eine Antwort auf die Frage zu erhalten, ob du gewillt bist dich mir anzuschließen?"

Von oben herab blickte Innocencio den Fremden aus dunklen Augen an und wartete auf eine Antwort. In dem Fuchshengst war weder Agression noch irgendein Heimtückisches Verhalten festzustellen, doch wenn der Araber eine skonnte dann dies: Sich verstellen. Wobei er eigentlich wirklich erfreut darüber wäre, wenn sich dieser hier ihm anschließen würde. Die ewige Einsamkeit war nichts für. Das Pferd war nunmal ein Herdentier und damit er selbst ebenfalls.


{genießt das Gras | bemerkt Zingal | geht zu ihm | spricht}

[/color]
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Talawa
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Fr Nov 18, 2011 7:53 pm

Elegant schritt Talawa durch die Wüste, hatte schon jegliche Hoffnung aufgegeben. Wieso lief sie eigentlich noch? Wohlmöglich war es der Antrieb weit weit weg zugehen, von ihrer alten Herde. Erschrocken hüpfte die Sute zur Seite, als eine kleine Eidechse sich zwischen Talis Hufen lansam schlängelte. Sie ging ebenfalls ihren eigenen Weg. Wahrscheinlich würde sie früher oder später eine andere Eidechse finden und mit dieser ihre eigene Familie gründen, oder sie würde einsam sterben.
Einsam Sterben.
Die Worte hallten in ihrem Kopf und die Stute schloss kurz ihre Augen um den Gedanken loszuwerden, wie konnte das denn sein. Talawa würde ebenfalls einsam sterben oder? Artgenossen fand man wohl kaum an jeder Ecke und schon gar nicht in einem so trockenem Gebiet, wie dieses eins war. Vorsichtig wendelte ihre Schweif hin und her. Ihre Schritte waren federnt und ihr Kopf wippte rhytmisch mit. Elegant hob sie Stute ihren Schweif, doch langsam verließen sie ihre Kräfte.
Talawa war sich nicht sicher, wie lange sie schon gelaufen war und wie lange sie schon nichts flüssiges zusich genommen hatte. Kein gutes Zeichen! Tali konnte sich nicht mehr daran erinnern, würde sie nun verrückt werden? Bei der Hitze wäre es wohl kein Wunder, wenn sie nun schwindlos in den Sand sacken würde und von einem besseren Leben träumen würde, einem Leben, welches sie bestimmen könnte. Ein Leben, indem sie das Schicksal war, doch dies wäre wohl nur in ihren Träumen möglich. Erschöpft stolperte die hübsche Stute mehrmals. Ihr Kopf senkte sich und ihre Augen schlossen sich immer öfter. Ihre Kehler war völlig ausgetrocknet. Kraftlos fiel die Stute in den Sand und blieb regungslos liegen. Ihre Augen schlossen sich langsam und ihre Hoffnung hatte sie bereits beim Förtner im Himmel abgegeben.


[läuft//denkt nach//die Kräfte schwinden langsam//fällt hin//liegt am Boden]
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Sa Dez 03, 2011 11:28 am

Immerwieder rupfte Zingal die lebend spendenden Gräser aus dem sandigen Boden. Er brauchte Kraft, zu lange ist es nun schon her seit er einen wirklich vollen Magen hatte. Die Wüste war ein unbarmherziger Ort und die Sonne ihr ständiger Begleiter. Nur die stärksten Hengste und Stuten hatten überhaupt eine Chance hier draußen zu überleben. Er gehörte zu ihnen. Und er zeigte es meist mit jeder Phaser seines muskulösen Körpers. Wieso sollte man sich auch hinter einer dummen Fassade verstecken wenn man zu dennen gehörte die anderen überlegen waren. Dieses Gefühl der Überlegenheit. Wie sollte man es beschreiben? Konnte man es überhaupt beschreiben? Vielleicht doch der Fuchs wollte es jetzt nicht beschreiben. Zulange bräuchte er dafür. Und zu lästig wäre es, wie auch auf andere acht geben zu müssen. Er wusste das der Fremde ihn beobachtete, war bereit jederzeit einen Kampf auszuführen. Und er würde ihn nicht verlieren. Doch als der Hengst näher an ihn heran tratt hielt er kurz, für wenige Sekunden inne. Seine Augen richteten sich auf den Fuchs neben sich wandten sich jedoch recht schnell wieder dem Gras zu.

Erst als der fremde Hengst begann zu sprechen hob Zingal den Kopf. Seine Augen strahlten gleichgültigkeit aus, doch seine Ohren waren dem Anderen zugewandt. Er schluckte das gekaute Gras. Innocencio, wie er sich vorstellte, wollte das er sich ihm anschloss? Das war geradezu lachhaft. Mit beiden Augen musterte Zingal den Hengst. Er war kräftig gebaut, gehörte zweifellos auch zu jenen die anderen überlegen waren. Doch das war noch lange kein Grund sich ihm anzuschließen.

"Mein Name ist Zingal Abath Jahim. Sag mir Innocencio, was hätte ich davon würde ich mich dir anschließen? Die Menschen sind mir gleich, ebenso die von ihnen gefangen oder geknechteten Pferde."

Es war unsinnig gegen die Menschen zu kämpfen. Sie waren überall. Kein Wesen dieser Welt konnte sie vertreiben. Einzig die Wüste allein vermochte es ihnen einhalt zu gebieten. Wie sollte es eine einfache Herde von Pferden schaffen sie zu bezwingen? Es müssten Hunderte oder gar Tausende sei um sie endgültig zu vertreiben. So viele freie Pferde mit dem Willen gab es nicht. Noch dazu mussten alle Pferde in Topform sein. Eine einfach irrsinnige Idee gegen die Menschen vorzugehen. Zingal hatte besseres zu tun als den Träumereien eines einzelnen Pferdes nachzulaufen. Er musste ihn finden. Seine Knochen brechen, ihm das Leid zufügen welches auch er selbst ertragen musste. Da blieb keine Zeit für anderes. Jedoch sah man es Zaj nicht an welche Meinung er über Innocencios Vorhaben hatte. Seine Züge waren monoton beinahe schon eisig. Sie wirkten auf viele Pferde aubweisend. Was auch gut so war.

Und dennoch. Wie konnte er den Kontakt zu anderen Pferden vermeiden wenn er hier war? Es gefiel ihm ganz und garnicht. Diese Oase lockte zu viele Pferde an für seinen Geschmack. Es war an der Zeit weiterzu reisen. Bevor sie sich hier zusammenschlossen. Seit jenem Tag waren Herden nichtmehr ganz so der Geschmack des Fuchses. Und dennoch wäre es interessant zu hören wie Innocencio sich die Sache vorstellte. Egal ob hier in der Nähe noch ein Pferd war, er konnte ja immerhin jederzeit gehen. Er war gewillt zuzuhören. Auch wenn die Vostellung noch so absurd war.


[ denkt nach | hört Innocencio zu | denkt sich seinen Teil darüber ]

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Mondlicht



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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   So Jan 22, 2012 11:13 am

''Hätt ich nen Wunsch frei, ich würd mir wünschen das, ich wunschlos glücklich wär und keine Wünsche hab''


Die junge Stute war frei. Eben stand sie noch in die ledernen Fesseln gekettet auf dem Hof des Gestütes. Vier Pfleger kümmerten sich um die Stute, die von dem hübschen Hengst Samuir beglückt werden sollte. Mondlicht wieherte. Ein schrilles hohes Wiehern. Fast schon panisch. Einer der Pfleger hielt das lederne Halfter stark fest, es schränkte ihre Bewegung ein. So Samuir war wusste sie nicht. Doch sie merkte seinen heißen Atem auf ihren Nüstern als er an einer Seite zu ihr trat. Sie zog den Kopf weg, was einen Schlag mit der Peitsche auslöste. Sie schrak zusammen. Warum? Warum sie? Mondlicht verstand es nicht. Samuir trat nach hinten. Der Rapphengst war bereit, das Leben der jungen Stute für immer zu verändern. Mondlicht wieherte wieder und zog stark an den Fesseln, die ihre Beine ruhig hielten. Ein starkes Ziehen und ein leises knallen. Die Fesseln an ihren Vorderbeinen waren gerissen. Sie war frei. Mondlicht wieherte wieder, dieses mal voll Hoffnung. Samuir gab alles, versuchte die Stute zu decken, doch Mondlicht wehrte sich. Der Pfleger konnte schon lange nicht mehr, den Kopf der Stute halten. Diese schnappte nun nicht mehr nach den Pflegern, die mit Peitschen ihre Haut aufrissen, sondern hatte sich ganz frei gekämpft und schnappte nun nach dem Hengst. Der Schwarze trat Schritte zurück und Mondlicht ließ ihn in Ruhe. Das warme Blut der Peitschenschläge lief an ihrem zarten Körper herunter, als die Vollblutstute über den Hof in Richtung Freiheit preschte.

Nun war sie hier. In der weiten Wüste. Mondlicht sah nichts. Nur Dünen, den feinen Wüstensand und den Horizont, der unter der heißen Sonne flimmerte. Die junge Stute trabte nun schon seit Stunden in der Wüste umher. Manchmal kam es ihr so vor, dass sie an dem Ort doch vor paar Minuten schon einmal war. Aber die Wüste ist ständig in Bewegung. Mondlicht trabte voran. Ihre Wunden schmerzten bei jedem Schritt. Wasser brauchte sie, doch es war weit und breit keine Oase zu sehen. Die junge Stute brach zusammen. Ihre Kraft war ausgeschöpft und erschöpft und fast bewegungslos blieb die Stute im warmen Wüstensand liegen.

[ Gefangen | frei | alleine in der Wüste ]
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Vianney
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mo Feb 27, 2012 6:13 pm

ZEITSPRUNG



Mittlerweile ist es spät am Abend geworden. Die Sonne hat sich langsam auf die Dünen der Wüste hinabgesenkt und die Temperaturen steigen ebenfalls hinab. Es wird kühler und der frische Wind lässt die Pferde kurzzeitig erzittern, ehe sie sich an die Schwankung gewöhnt haben.
Es sind inzwischen weitere Araber auf den Fuchshengst Innocencio getroffen und so langsam scheitn sich eine wirkliche Herde zu bilden. Tagsüber war der Fuchs mit dem zuvor zu ihm gestoßenen Zingal in der Wüste umhergewandert auf der Suche nach weiterem Wasser. Unterdessen haben sich die Schimmelstute Talawa und der Hengst Faitan ihnen angeschlossen und so kehren sie bei Dämmerungseinbruch wieder in die Oase Karmak zurück.

Langsam überkommt sie die Erschöpfung und das Verlangen nach Schlaf und Ruhe wächst. Doch wie lange wird es noch so ruhig bleiben?
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Innocencio
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mo März 05, 2012 5:31 pm



"Change New Age"


Wie im Flug war der Tag vergangen und der Abend war gekommen. Mittlerweile hatte die Dämmerung eingesetzt und Innocencio betrachtete den Horizont, wo sich das breite helle, goldgelbe Band, der untergehenden Sonne abzeichnete und den Himmel in blutrotes Meer zu verwandeln schien. All dies war für den Fuchs nichts Besonderes mehr, er sah das jeden Abend und kannte das Naturschauspiel der Wüste in und auswendig, weshalb es ihn auch jetzt nicht sonderlich verblüffte. Trotzdem war dort etwas das ihn beunruhigte. Der Wind trug eine neue Brise mit sich, die seiner Meinung nach etwas zu frisch war. Der schlankgebaute Hengst hielt die kleine Gruppe, die ihm folgte an, um zu wittern, erst mit dem Geruch in der Nase lief er wieder los. Sie mussten sich etwas beeilen, wenn sie die Oase noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollten. Fanden sie das rettende Grün nicht bevor die Sonne vollkommen erloschen war, dann waren sie vorerst verloren. Denn nachts wurde die Wüste zum Todestal.

Beinahe wie ein feienr Film zeichneten sich die Palmen und das Gebüsch und Gestrüpp der Oase Kamak ab. Auf den letzten Metern beschleunigte Innocencio noch etwas und verlngsamte das Tempo erst am "Tor" zu der grünen Landschaft wieder. er wartet kurz auf die drei Pferde die ihm folgten, schlug mit dme Schweif und verschwand dann zwischen den dichten Wedeln der Palmen.
Geschützt von den dicken Stämmen der hocgewachsenen Wüstenbäume und geschützt vor Sandstürmen, durch das dichte Unterholz lief er kurz zu der Quelle udn stillte dort seinen Durst. Als das kühle, klärende Nass auf seine trockene Zunge traf war es eien Wohltat. Zwar konnte er mehere Tage ohne Wasser auskommen, jedoch musste es seienr Meinung nach ja nicht länger als nötig sein um die Reserven wieder aufzufüllen. Als er fertig mit trinken war beobachtete der Hengst wachsam die eintreffenden Pferde. Die beiden Fuchshengste Zingal und Faitan. Beide waren mit Sicherheit gute Krieger und Innocencio war froh, sie auf seienr Seite zu wissen, anstatt sich mit ihnen irgendwelche Kämpfe leisten zu müssen. Und dann war da noch Talawa. Bisher die einzigste Stute in der Herde, was es sicherlich nicht einfach machte. Er hoffte, dass noch weitere Araber auf die treffen würden, doch für heute war er mit dem Ergebnis eigentlich vollkommen zufrieden.

Im Schatten der Bäume wartete er ab. Vorerst würde er die heutige Nachtwache übernehmen. Noch war er sich nciht wirklich sicher, wie er die Krieger und die Schimmelin einschätzen sollte und die misstrauische Ader kam in dem Hengst durch. Doch vielleicht war das ja auch unnötig. Vielleicht.
Ganz vielleicht.

{in der Wüste | beobachtet die Sonne | beunruhigt | in der Oase | trinkt | beobachtet Herde}
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Zingal
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mo März 05, 2012 7:36 pm

Nun war er hier her gekommen. Wie konnte das passieren? Er, er der seine eigene Familie ausgelöscht hatte und seitdem den Kontakt zu anderen vermied? Nein das war vollkommen unlogisch. Und doch war es so... Zingal ging seinem... Leithengst? Ja man konnte ihn wohl Leithengst nennen. Und dem lief er nun nach. Innocencio hatte es warhaftig geschaft ihn zu überreden. Auch wenn er persönlich diesen Plan immernoch vollkommen schwachmatisch fand. Man konnte die Menschen nicht aus der Wüste vertreiben. Das würde nur darin enden das jedes Pferd hier gefangen wird. Und sollte es dazu kommen, das wusste der Fuchs, würde er jeden einzelnen von ihnen auf der Stelle in stich lassen. Er brauchte sie nicht. Wenn sie ihn brauchten hatten sie nunmal pech. Es war dumm sich auf jemanden zu verlassen. Jemanden sein vertrauen zu schenken. Auch war es dumm jemand föllig Fremden zu folgen... und doch tat er dies gerade, in diesem Augenblick. Natürlich warte er dabei einen gewissen Abstand zu den anderen Pferden. Besonders zu den beiden Hengsten, unwichtig ob einer von ihnen nun sein Leithengst war. Sollten sie ihm zu nahe kommen würden sie wünschen ihn nie kennen gelernt zu haben.
Auch wenn Zingals Haltung wie üblich vollkommen dessinteressiert war, seine Augen verrieten es eindeutig. Es wäre doch das beste er würde jetzt auf der Stelle unkehren und nach diesem vermaledeiten schwarzen Hengst suchen der für sein ganzes Leid verantwortlich war. Aber... war das nicht eigentlich der Grund warum er überhaubt zugestimmt hatte in die Herde einzusteigen? Acht Augen sahen wahrlich mehr als zwei. Auch wenn diese Zwei scheinbar noch so aufmerksam waren. Sie konnten Dinge übersehen die einem anderen sofort auffallen würden.

Langsam richtete sich die Aufmerksamkeit des Hengstes teilweise auf den Horizont. Die Sonne schien geradezu mit dem Himmel zu verschmelzen, waren sie doch beiden von einem kräftigen orangerot. Wie sehr hatte seine kleine Schwester solche Augenblicke doch geliebt... Wie oft hatte sie in dazu gedrängt mit ihr die Sonnenauf- und Untergänge zu beobachten. Warum hatte er sie getötet? Warum? Warum hatte dieser Rappe eine solche einwirkung auf ihn um ihn zu solch einer Tat zu bringen? Es war und ist unverzeilich. Es würde immer unverzeilich sein. Und doch wen interessierte das schon? Wer wollte etwas davon wissen? Niemand. Alle wollten sie nur das schöne, das fröhliche sehen. Vor dem grauenvollen verschlossen sie die Augen, so wie er die Augen vor dem Leben verschloss. Was würde sein wenn er den schwarzen tötete? Dann würde er seine Rache haben, das einzige was ihn noch am Leben erhielt. Schlussendlich, und das war Zingal klar, würde er sterben. Er würde in den Tod gehen um seine geliebte kleine Schwester wieder zu sehen. Um sie um Vergebung zu bitten.
Jedoch war dies der falsche Zeitpunkt um über solche Dinge nachzudenken. Die Oase kam näher. Der Ort an dem sie die Nachtruhe verbringen würden. Zumindest die anderen. Zingal würde nicht ruhen, es sei den er würde gnügend Abstand zu ihnen einen geeigneten Schlafplatz finden. Zu groß war für ihn die Warscheinlichkeit von einem hier hintergangen zu werden. Er würde es tun wenn sich eine für ihn gute Gelegenheit bot. Nun... nein nicht ganz. Es müsste schon vom Vorteil sein diese Pferde hier aus dem Weg zu haben. Vielleicht wenn sie versuchten ihn aufzuhalten sobald er auf diesen Rappen traff. Ja das wäre ein guter Grund sie alle ins Jenseits zu befördern. Im Moment allerdings hatte er keinen Grund dazu.

Nun waren sie endlich bei der Oase, wärend der gesamten Wanderung hatte kaum ein Pferd ein Wort gesprochen. Sehr zur Freude Zingals. Er fand es immernoch nicht besonders berauschend mit dauernd plappernden Pferden beisammen zu sein. Von ihm aus konnten sie ruhig für immer so bleiben. Innocencio machte sich sofort über das Wasser her. Es war sicherlich keine schlechte Idee. Kräfte zu tanken solange man noch die Gelegenheit dazu hatte. Deshalb tat er es dem Fuchs nach und trat zu dem glänzenden Nass. Er trank bis sein Durst vollkommen gestillt war. Für einen Moment sah er jedes Pferd dieser... Herde an. Sein Blick, gleichgültig und doch durchdringend. Und auch drohend. Dann wandte er sich ab und begab sich zu einem noch schattigen Platz. Augenscheinlich begann er dort zu Dösen, eigentlich aber beobachtete er die Pferde. Nicht mit seinen Augen, diese Waren geschlossen. Wohl aber mit seinen Ohren und seinen Nüstern.


[ folgt Innocencio | in Gedanken | betrachtet Sonnenuntergang | in Gedanken | trinkt | stellt sich abseits der Herde zum "dösen" hin]
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Sunny Boy
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mi März 14, 2012 6:53 pm



"Glitter is raining on me"


In der Sonne tanzen!
Der Falbfarbene, dessen Fell die Farbe des Sandes hatte und nur die dunkle Mähne und der dunkle Schweif einen Kontrast zu dem bildeten, was sich hier durch die Wüste bewegte. In fliegendem Gang und so, als würde er kaum den Boden berühren, "tanzte" Sunny Boy durch den Wüstensand. Er schien gute Laune zu haben, was ja eigentlich nichts ungewöhnliches war. Und er hatte auch Grund dazu. Immerhin war er heute nicht einer Karawane begegnet, damit keinem einzigen Menschen. Er war froh darüber, denn wenn er eines hasste, dann die zweibeinigen kreturen, die immer wieder durch die Wüste pilgerten, als hätten sie sonst nichts zu tun. Sunny Boy würde sie nie verstehen. Noch dazu hatte er die letzte Nacht von Vianney geträumt. Es war dem Hengst egal, als was man ihn abstufte, ob abergläubisch oder nicht, aber wenn ihm imme retwas geholfen hatte über die Verluste der Vergangenheit inwegzukommen, dann war es mit Sicherheit sein Glaube gewesen.
Hier draußen traf man selten auf andere Pferde. Dies hemmte seine frohe Stimmung etwas, denn er war ein geselliges Pferd, das die Einsamkeit für gewöhnlich mied. Seufzend blieb er stehen und sah der untergehenden Sonne zu wie sie langsam hinter den Dünen ihr Antlitz herabsenkte. Es war einfach zu schön, dieses Naturschauspiel zu beobachten, auch wenn er es jeden Abend sah. Das brauchte er einfach, ohne den täglichen Sonnenuntergang würde er sich nicht wohlfühlen. Ja Sunny Boy hatte seine Macken. Aber liebenswerte.

Wie viel zeit vergangen war, seitdem er stehen geblieben war um die Sonne zu beobachten wusste er nicht, aber der Himmel wurde immer dunkler und kündigte das Hereinbrechen der Nacht an. Er brauchte noch einen Unterschlupf, doch weit und breit war nichts außer dem Sand. Er schickte ein stilles Hilfsgebet zum Himmel und hoffte, dass man ihn erhört. Er wusste, dass die Nächte kalt wurden und ohne den nötigen Schutz war er aufgeschmissen.
Schlagartig war die gute Laune dahin verschwunden und machte den Sorgen breit, die ihn zu quälen begannen. Der Durst meldete sich ebenfalls wieder aus seinem Magen zurück, genau wie der Hunger. Der Araberhengst seuftzte, er würde sich noch eien Weile gedulden müssen, bis es wieder etwas zwischen die Kiefer gab. Zumindest nach dem jetzigen Stand der Dinge. Kopfschüttelnd setzte er sich wiede rin Bewegung. Eigentlich hätte er sich beeilen müssen, aber wie, wenn e rnicht einmal mehr wusste wo er war. Die Orientierung hatte er schon vor Tagen verloren und irrte nur noch durch die Wüste. Die Dünen waren kein Anhalstpunkt, sie veränderten sich stündlich udn mit jedem Windhauch. Wie auch mit diesem, der sanft durch sein Fell strich und durch sein dunkle Haar wirbelte.
Er war nur noch eien Silouette vor der hellroten Sonne.


{in der Wüste | beobachtet die Sonne | beunruhigt }

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Bahira
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Fr März 23, 2012 6:04 pm

Mit geblähten Nüstern stand die hellbraune Stute auf einer kleinen Sanddüne und starrte in die Ferne der großen Wüste. Es war nicht allzu lange her, dass sie den Menschen entkommen war, die ihre Mutter und sie gefangen gehalten hatten. Es war schrecklich gewesen, diese Enge, die Beklommenheit, die Gefangenschaft. Bahira liebte die Freiheit, ihre Freiheit, und sie ließ sie sich nur ungerne wegnehmen. Die Monate hatten sich so sehr gezogen, ohne dass es einen Lichtblick gegeben hatte. Dennoch hatte sie nicht aufgegeben und nun hatte es sich auch ausgezahlt. Sie war frei, konnte wieder unbeschwert leben und musste dennoch aufpassen, dass die Zweibeiner ihr nicht wieder auf die Spur kamen. Ihre Mutter hatten sie fort gebracht, einfach weg, und die junge Stute wusste einfach nicht, wo sie war. Wahrscheinlich war es zwecklos nach ihr zu suchen. Vielleicht war sie schon viele hunderte Kilometer weggebracht worden und würde nie wiederkehren. Bahiras Herz wurde schwer, denn nun war sie auf sich alleine gestellt. Ihr Vater und Bruder waren sicherlich auch nicht mehr hier. Wahrscheinlich waren sie woanders, weit genug weg von diesen grausamen Wesen.

Der Wind drehte ein wenig, wurde etwas stärker, nur um dann wieder abzuflauen.
"Nichts. Wie ausgestorben.", seufzte die Braune innerlich und ließ den Kopf ein wenig hängen. Das Leben in der Wüste war nicht einfach und dennoch nannte sich diese ihr zu Hause. Oft musste man weite Strecken zurücklegen, um überhaupt etwas Fress- oder Trinkbares zu finden. Die Sonne brannte gnadenlos auf einen nieder und riss alles an sich, was nicht stark genug war, um hier zu überleben. Bahira war stark und würde stark bleiben. Sie hoffte weiterhin darauf, dass sie irgendwann ihre Familie wiederfinden würde und das gab ihr die Kraft, die sie brauchte.
Der feine Kopf der Vollblutstute ruckte ein wenig nach oben und ihr Schweif stellte sich etwas auf, ehe sie gemächlich die Düne hinunter zu traben begann und sich ihren Weg durch den endlosen Sand suchte. Hier musste es doch noch irgendwo andere ihrer Art geben. Schließlich gehörten sie in diese Wüste. Es war ihr zu Hause.


[Wittert I Rückblick I Denkt etwas I Setzt sich in Bewegung]
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Di März 27, 2012 10:49 am


      « OH FORTUNA »


      Wild wurde der Sand empor geschleudert, landete unbeachtet wieder auf den heißen Sanddünen, welche sich allmählich auskühlten und der tödlichen Nacht Platz boten. Immer wieder wurde wütend Sand aufgeworfen, immer wieder sank er zurück in jene Kuhle, welche unwillig und schimpfend durch eine pechschwarze, feingliedrige Araberstute ausgehoben wurde. Nur - weshalb?

      » Diese dumme Wüste! Dieses dumme Land! Diese dummen Zweibeiner! Abschaum! Kakerlaken! Krähenfraß! «

      Jedem wütenden Aufschnauben folgte ein ebenso wütendes Scharren mittels eines schmalen Hufes, der weniger zu bewegen vermochte als ein einzelner Grashalm inmitten der gesamten Wüste Saldana. Wut funkelte ungehemmt in den so tiefschwarzen Augen der ebenfalls tiefschwarzen Stute, Schweiß floss ungehindert ihren grazilen Körper hinab und wurde doch vollkommen ignoriert, ebenso die allmählich aufkommende Erschöpfung.
      Seit Tagen war sie nun bereits gewandert, seit Tagen schon suchte sie jene geheimnisvolle Oase, welche sie vor wenigen Monden aufgesucht hatte, wohl wissend, dass sich dort etwas Grundlegendes entscheiden - ändern! - würde. Rukan Najeeba Rasha war stolzen Blutes, bereits ihre wüst ausgestoßenen Flüche zeugten von hoher Geburt und hohem Temperament, wenngleich sich dies wohl gewiss nicht für eine ehrbare Prinzessin von Stand gehörte. Es war ihr egal. Gelinde gesprochen war der Schwarzen seit geraumer Zeit so einiges egal, zudem sie ihr höchstes Ziel erreicht und hinter sich gelassen hatte: Rache.
      Es wurde Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen.

      Fluchend fuhr die junge Stute herum, der Schweif peitschte aufgewühlt umher, die Mähne schien bedrohlich in einer unbemerkten Brise zu schweben und die gesamte, schlanke Erscheinung der Araberstute bebte schlussendlich, als stünde sie unter größter Spannung. Womöglich war dies tatsächlich so, als ihr erneut ein wilder Fluch entwich, dichtauf gefolgt von einem grollenden Schnauben. Kopfschüttelnd fegte sie ihre Mähne beiseite, blickte auf ihre sandigen Hufe und schüttelte den gesamten Körper, als sie den sandverklebten Schweiß darauf spürte. In energischen, aber allmählich ruhiger werdenden Sprüngen strebte sie einer kleinen Kakteenansammlung entgegen, in deren Schatten sie ein wenig ruhen würde. Obgleich die Kakteen ihr gewiss nicht allzu viel Schatten zu spenden vermochten, so waren sie ihr doch lieber als von Menschen gefertigte Unterstände, welche sie seit geraumer Zeit nicht mehr hatte erblicken müssen. Andernfalls hätte sie diese kurzentschlossen kurz und klein geschlagen, legte sie unbarmherzig fest und die Ohren flach an den Kopf.

      » Gottverdammte Welt, was hast du nur für einen Mist geplant, hä?! Könntest ja wenigstens mal seinen verklemmten Mund aufsperren und mit mir sprechen, wäre ja wohl nicht zu viel verlangt! «

      Allein der Fakt, dass sie ausgehungert und beinahe am Ende ihrer Kräfte war, vermochte die hitzige Stute ein wenig zu zügeln, sodass sie sich für wenige Minuten in den Schatten der Kakteen legte. Die Nacht käme zu schnell, als dass Rukan einen tiefen Schlaf riskieren könnte. Wie so oft in den letzten Wochen fiel die Schwarze somit in einen unruhigen Dösschlaf, aus welchem sie alle Minuten einmal auffuhr, sich wütend mit dem Schweif schlagend umsah und weder einnickte. Erholung würde wohl noch lange auf die heißblütige Halbblüterin mit dem Aussehen eines Vollblutes warten müssen.


[In der Wüste # Zornig # Erschöpft # Döst]
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   So Apr 01, 2012 12:13 pm

WENN AUS DEM SCHÖNSTEN TRAUM DER SCHLIMMSTE ALPTRAUM WIRD
Mondlicht rappelte sich auf. Ihr dunkelbraunes Fell war von dem hellen Sand der Wüste bedeckt. Wie kleine Diamanten lagen sie auf ihrem seidigen Fell. Die junge Stute stand auf. Der Sand perlte von ihren Fell, über die offenen Wunden. Mondlicht wieherte leise, es war ein klagendes Wiehern, dennoch konnte man die Hoffnung heraushören. Die hübsche Stute trabte los. Sie wusste nicht wohin sie wollte, aber sie trabte los. In irgendeine Richtung. Nach gefühlten drei Tagen war Mondlicht auf einer Düne angekommen, auf der sie einen guten Überblick hatte. Die Stute blickte in die Ferne. Sah bis zum Horizont. Und erblickte eine Oase. Einen kleinen grünen Fleck in der Wüste. Mondlicht sah sich um. Nein. Sonst gab es nur Sand. Die Kleine mit dem dunkelbraunen Fell wieherte einmal und preschte dann los. Ihre Beine und Flanken schmerzten durch die Wunden, doch Mondlicht war besessen von dem Wissen, dass sie bald Wasser bekommen würde. Ihre langen Beine machten immer größere Sprünge. Es schien, als würde ein Engel über den Boden fliegen. Immer und immer weiter. Bald schon war sie in der Nähe der Oase und blieb auf einer Düne stehen. Mondlicht reckte ihre Nase in die Luft und witterte vier Pferde in der vor ihr liegenden Oase. Mondlicht zögerte. Sie hatte schon lange kein anderes Pferd gesehen, und würde bei einem Kampf unterliegen. Ihre Neugier jedoch siegte. Sie setzte einen Huf vor den anderen und war schon bald an der Oase angekommen. Weiter traute sei sich nicht. Wie versteinert blieb sie stehen als sie einen Hengst erblickte der anscheinend über die anderen Pferde wachte. Mondlicht blieb stehen. Beobachtete den Hengst.

{wacht auf || alleine || in der Wüste || bei der Oase || sieht Innocencio }
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BeitragThema: Re: Sundancer, Fire and an endless hope   Mo Apr 02, 2012 5:09 pm


"Stop and Stare"


Faitan und Talawa ließen sich sichtlich Zeit sich in der Oase einen geeigneten Platz für die Nacht zu suchen. Innocencio nahm dies ohne weitere Fragen hin, seienr Ansicht nach, würden die Pferde schon selbst erkennen, wenn sie sich zur Ruhe legen sollten. Noch immer quälte er sich mit der Frage herum, wem er die Nachtwache übertragen sollte, oder ob er sie selbst komplett übernahm. Er kannte die beiden Hengste und die Stute noch nicht sehr lange und somit war er noch recht misstrauisch den dreien gegenüber, ob er sie wirklich mit eienr solchen Aufgabe belasten konnte. Sie schienen ihm zwar durchaus kampffähig, dennoch fiel talawa schon einmal heraus, da er ihr die Ruhe der nacht einfach gönnen wollte, warum wusste er selbst nicht so genau. Es erschien ihm einfach unpassend, sie jetzt mit der Nachtwache zu beauftragen. Zwar war der Tag für sie alle anstrengend genug gewesen, doch Faitan und Zingal sah innocencio lieber als Wache. Jedoch war bei den beiden sein Misstrauen auch größer. Er wusste nicht wirklich ober ihnen gleich in der ersten Nacht den Schutz der Herde überlassen sollte. Andererseits war es durchaus eine Aufgabe um sich zu beweisen, aber etwas an den beiden Füchsen beunruhigte den Leithengst immer noch.

Ein fremder, etwas süßlicher Duft vermischte sich mit Innocencios Gedanken und wischte sie augenblicklich fort. Am "Tor" der Oase stand ein neues Pferd, dass ihn zu beobachten schien. Aufmerksam blickte der Hengst zu der Rostbraunen herüber und musterte sie, sofern es ihm aus dieser Entfernung gestattet war. Irgendetwas schien die Stute zurückzuhalten, und er würde auf ihre eigene Scheu tippen, die es ihr nicht zugestand sich ihnen zu nähern.
Immer schneller sank die Sonne herab und bald würde die Wüste und damit auch die Oase vollkommen im dunklen liegen. Er musste sich also beeilen, wenn er die Stute heute noch kennenlernen woltle, oder in Erfahrung bringen, was sie hierher trieb.
Entschlossen setzte sich der Fuchs in Bewegung warf noch einmal einen Blick auf Zingal, der sich ebenso wie er selbst zuvor, in de Schatten der Bäume zurückgezogen hatte und dort, was auch immer tat. Grübeln? Nachdenken? Dösen? Im Prinzip war Innocencio das auch egal, sofern von diesem keine Gefahr ausging.

Der schöne Araberhengst war mittlerweile bei der Stute angelangt und sah sie fragend an, ergriff dann aber doch zuerst das Wort.
"Darf ich fragen, was Euch hierherführt in diese Oase? Und wie lautet euer name, dass ihr nicht wagt einzutreten?"

Jetzt konnte er sie besser sehen, als er direkt vor ihr stand, wie hinten bei den Bäumen, denn die Dämmerung dämmte auch sein Sichtfeld zunehmends ein.
Die Stute war recht klein und zierlich gebaut, hatte eine durchbrochene Blesse auf dem Nasenrücken und kluge, dunkle Augen, die ihn nun anblickten. Sie erinnerte ihn an jemanden. An seine kleine Schwester und sofort wallte der Beschützerinstinkt in ihm auf, sodass er sich zur Ordnung mahnen musste. Dies hier war nicht seine kleine Schwester. Es war eine neue Seele.
Vielleicht eine, die Vianney ihm schickte?

{Oase | denkt über Nachtwache nach | Mondlicht | geht zu ihr}

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Sundancer, Fire and an endless hope

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